Fassbinder spricht über den “Alexanderplatz” und den Trend nach rechts.
#2 “INCEPTION” (2010)
Nur kurz: es ist ein mieser, langweiliger Film. In diesem Film haben die Figuren kein Innenleben, der Plot regiert alles… ABER… Es lohnt sich über den Kern des Filmes zu sprechen. Nach dem Film musste ich, als Gegengift, David Bowies “I am afraid of Americans” hören.
Leo spielt nicht einen “Traumjäger”, er spielt einen amerikanischen Soldaten, der vom Krieg zum Krieg hetzt um den “american way of life” zu verteidigen. Er möchte das Glück über die ganze Erde bringen. Dabei träumt er ständig von seinem Zuhause, von dem glücklichen Leben vor dem 11. September mit seiner Frau… Alles was er will ist wieder zurück - raus aus dem Irak, raus aus dem Afghanistan. Doch das geht nicht. Er (=Amerika) ist gefangen in der Welt der Kriege, die er selbst ausgelöst hat.
#1 “ILSA - Shewolf of the SS” (1975)
Langsam verstehe ich die Faszination Tarantinos für die Exploitation Filme. Diese Filme haben, im Idealfall, tiefere Deutungsebenen unter ihrer tollpatschigen Oberfläche. Diese Ebene ist oft brachialer und wahrhaftiger als bei den “ernsthaften” Filmen, die sich mit dem gleichen Thema beschäftigen.